Er ist eine der ikonischsten Figuren der Filmgeschichte. Ein eleganten, höfliches, gleichzeitig aber auch kaltblütiges Monster, das in einem Moment mit charmantem Auftreten beeindruckt, im nächsten eine Klinge an deinen Hals hält und sich fragt, wie er deinen schmackhaften Körper zubereiten könnte.

In zahlreichen Filmen wurde die Geschichte vom Kannibalen Hannibal Lecter bereits erzählt, mit der gleichnamigen Serie wird allerdings ein bisher unbekanntes Kapitel aufgeschlagen. Wie lernte Lecter den Profiler Will Graham kennen? Wie wurden die beiden Feinde? Und wie gesellte sich der Rote Drache in das Gesamtbild?

Passend zur Weihnachtszeit veröffentlicht Studiocanal am 1. Dezember die komplette Serie in feinster Blu-ray-Qualität und bietet neben allen ungeschnittenen Folgen zudem noch umfangreiches Bonusmaterial sowie ein fantastisches Booklet, das euch noch tiefer in die Serie eintauchen lässt.



Nun haben wir als große Hannibal-Fans uns gefragt: Wie können wir den Release dieser schicken Gesamtedition gebührend feiern? Und dann stolperten wir über das ebenso schicke Artbook und dachten uns: Perfekt!

Immerhin unterstreicht das Artbook einen der wichtigsten und zugleich stärksten Aspekte der Serie: die optische Wucht. Diese steht der psychologisch zer- sowie verstörenden Handlung nämlich in Nichts nach und bombardiert den Zuschauer mit einer Reihe abstrakter Bilder, die man definitiv als Kunst bezeichnen darf - und sich beim Anblick dennoch vor Übelkeit in Acht nehmen muss.

Und obwohl Hannibal sich mit extremen Details nicht zurückhält und selbst vor absonderlichen Kreationen mit menschlichen Innereien nicht zurückschreckt, wir zu keinem Zeitpunkt die Grenze der Geschmacklosigkeit überschritten. Ein Fakt, den das Artbook überzeugend präsentiert: hier steht Kunst im Mittelpunkt. Kranke, gnadenlose, abstruse Kunst.



Logischerweise befasst sich The Art and Making of Hannibal nicht nur mit den gewöhnungsbedürftigen Kunstwerken, sondern auch mit dem namensgebenden Pro- oder vielleicht doch eher Antagonisten.

Wie in der Serie besticht Mads Mikkelsen auch im Artbook mit seinen unverkennbaren Gesichtszügen, die in Verbindung mit schicken Anzügen und gepflegten Anzügen einen regelrechten Widerspruch in sich erzeugen. Einerseits muss man zugeben, dass dieser Mann eine gute Figur macht. Gleichzeitig verwundert es einen aber auch nicht, wenn man erfährt, dass dieser gutaussehende Mann Menschen verspeist.

The Art and Making of Hannibal macht mit sehenswerten Hintergrundbildern klar, weshalb man für die Serie keinen besseren Hauptdarsteller finden konnte. Ebenso wie Anthony Hopkins lebt Mads Mikkelsen die Rolle, strahlt selbst auf simplen Szenenbildern eine unfassbare Aura aus, der man sich nur schwer entziehen kann.

Intelligenz, Charme, unbiegsame Mordlust - all das macht diesen Charakter zu einer unsterblichen Persönlichkeit der Filmgeschichte. Und somit auf jeder neue Seite des Artbooks zu einem wahren Hingucker.



Vergessen wir aber auch nicht die andere, ebenso wichtige Seite der Hannibal-Serie: Will Graham. Immerhin bildet der Profil einen wichtigen Partner für Dr. Lecter - und liefert mit seiner ebenfalls nicht wirklich heilen Psyche weiteres visuelles Futter für das Artbook.

Will kann sich in den Verstand manischer Killer versetzen, ihre Gedankengänge verfolgen, ihre Motive verstehen. Eine ebenso hilfreiche wie auch verstörende Fähigkeit, die The Art and Making of Hannibal mit allerlei beeindruckenden Bildern füllt. Denn ob nun düstere Zeichnungen, Opfer oder Wills angeschlagene Gesichtszüge - jedes Bild erzählt eine tiefgehende, teils sogar erschreckende Geschichte.

Dadurch kann man The Art and Making of Hannibal im Endeffekt als fantastischen Appetizer für die gesamte Serie sehen. Wie in einer Speisekarte bekommt man hier nämlich all die schmackhaften Köstlichkeiten optisch ansprechend präsentiert, bevor man diese selber ausprobieren und in vollen Zügen selbst genießen darf.

Und wenn Dr. Hannibal Lecter dann den Hauptgang serviert, sind Spannung und stetes Unwohlsein garantiert.



Lust bekommen, die handlungs- und bildgewaltige Psychospiele zwischen Hannibal Lecter und Will Graham komplett zu erleben und sich auf dem stets schmalen Grat zwischen Spannung, Ekel und Furcht zu erleben? Dann solltet ihr die Hannibal Gesamtedition direkt auf euren Wunschzettel setzen - eventuell auch gleich mit dem optisch beeindrucken Artbook?



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