Fußball-Stars: Warum Captain Tsubasa sich noch immer lohnt

Fußball-Stars: Warum Captain Tsubasa sich noch immer lohnt



"Super Kickers 2006 - Captain Tsubasa (Logo)" by Unkown Author (Public Domain Image)


Viele Kinder der 90er sind mit der Serie Die tollen Fußball-Stars aufgewachsen, die auf dem Manga Captain Tsubasa basiert. Ursprünglich erschien die Serie schon ab 1981 in der Weekly Shōnen Jump. Die bisher letzte Anime-Adaption wurde bei uns ab 2006 unter dem Titel Super Kickers 2006 - Captain Tsubasa ausgestrahlt, passend zur Fußball WM. Jetzt steht in einem halben Jahr wieder eine Weltmeisterschaft an. Lohnt es sich da, Captain Tsubasa noch einmal anzuschauen? Klare Antwort: Ja!


Kleine Anfänge, große Karriere

Captain Tsubasa zeigt die Reise des gleichnamigen Helden vom Hobby-Kicker zum Fußballprofi. Tsubasa zieht als Elfjähriger mit seiner Familie nach Nankatsu (Präfektur Shizuoka auf der Insel Honshū) und schließt sich der dortigen Schulmannschaft, dem FC Nankatsu, an. Trainiert werden die Jungs ziemlich bald von Roberto Hongo, dem berühmten brasilianischen Nationalspieler, der aufgrund einer Netzhautablösung seine Fußballschuhe an den Nagel hängen musste. Tsubasas Ehrgeiz und seine Begeisterung stecken Roberto an und entfachen in ihm wieder das alte Feuer für den Fußball. Dank seinem Talent, dem berühmten Trainer und Mannschaftsmitgliedern wie Genau Wakabayashi (dem Torhüter) und Taro Misaki (der für seine Doppelpässe mit Tsubasa bekannt wird) schafft die Mannschaft es zweimal, die japanische Landesmeisterschaft der Mittelschüler zu gewinnen. Größter Rivale ist die Mannschaft der Tohu-Schule, unter ihrem Kapitän Hyuga. Das einzige Problem der Serie ist, dass der FC Nankatsu irgendwann total dominant ist und eigentlich jedes Spiel gewinnt. Ungefähr so wie der FC Bayern in der Bundesliga. Da setzen die Zuschauer nämlich so ziemlich alles auf München, welche Mannschaft sollte auch sonst den Titel holen? Nach der dritten Meisterschaft werden Tsubasa, Hyuga und einige andere aus der Serie bekannten Figuren in die U-16 Nationalmannschaft berufen und die Handlung spielt ab da auf internationalem Territorium.



Quelle: Pixabay


Lohnt sich

Die gute Nachricht: Captain Tsubasa lohnt sich auch heute. Gerade wer Lust auf ein paar wohlige Kindheitserinnerungen hat, es cool findet, wenn der Ball Manga-typisch übertrieben vor Wucht den Torwart ins Netz befördert (oder gleich ein Loch in die dahinterliegende Wand schlägt!) und von Moves wie Tsubasas Fallrückzieher einfach nicht genug bekommen kann, der kann sich hier ziemlich gut auf die nächste WM einstimmen. Tsubasa hat es auch heute noch einfach voll drauf.