Berichte aus der Kategorie „Game Reviews“

  • Borderlands 3
    42 50 Punkten
    2,1
    gut
    Noch keine Empfehlungen!



    Eine völlig neue Stufe des Wahnsinns.


    Obwohl seit dem Release des zweiten Teils bereits sieben Jahre vergangen sind, verschwand das Borderlands-Franchise nicht in der Vergessenheit. Ob nun umfangreiche DLCs, ein Pre-Sequel oder eine Telltale-Variante, Fans durften sich weiterhin das Vault-Hunter-Gewand überwerfen.


    Der lautstarke Wunsch nach einer vollwertigen Haupt-Fortsetzung war jedoch vorhanden – und diese Rufe hat Entwickler Gearbox Software nun endlich erhöht. Und verspricht mehr Waffen, mehr Erkundungsmöglichkeiten, mehr Wahnsinn.


    Ob Borderlands 3 die Vorgänger tatsächlich hinter sich lassen und elegant ein neues Loot-Shooter-Niveau erreichen kann, das verraten wir euch in unserem Test!



    Neue Helden für neue Schurken


    Handsome Jack ist tot, die Galaxie ist wieder sicher. Möchte man meinen. In altbekannter Sequel-Manier wird die Bösewichter-Lücke jedoch direkt wieder von neuen Fieslingen gefüllt, denen es ebenfalls nach Macht und Zerstörung giert.


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  • NBA 2K20
    45 50 Punkten
    1,5
    gut
    Noch keine Empfehlungen!



    Grandiose Weiterentwicklung mit fadem Beigeschmack.


    Für viele stellte NBA 2K20 bereits vor Veröffentlichung ein zweischneidigen Basketballschwert dar. Immerhin bekommt man hier mit hoher Wahrscheinlichkeit eine der stärksten Sportsimulationen auf dem Videospielmarkt, muss sich andererseits wohl aber auch mit einem immer gnadenloseren Mikrotransaktionssystem anfreunden.


    Nun ist der diesjährige NBA-Ableger endlich da und macht zunächst keinerlei Anstalten, den bereits angenehm eingesessenen Videospielthron zu verlassen. Doch ist dieser Platz überhaupt noch verdient? In unserem Test verraten wir es euch.



    Dribbelnd in Richtung Perfektion


    Jedes Jahr fragen wir uns, wie Entwicklerstudio Visual Concepts uns im Folgejahr noch beeindrucken möchte. Immerhin bekommen wir mit jedem neuen NBA-Titel eine optische sowie inszenatorische Wucht geboten, die ihresgleichen sucht. Und dennoch werden wir stets aufs Neue beeindruckt – beispielsweise mit NBA 2K20.


    Am Fotorealismus hatten

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  • Astral Chain
    44 50 Punkten
    1,7
    gut
    Noch keine Empfehlungen!



    Never break the chain!


    2006. Capcom schließt die renommierte Entwicklerschmiede Clover Studio. Schon damals sind wir uns aber sicher, dass die Entwickler ohne Frage auf beiden Beinen landen und spielerisch nun erst recht Vollgas geben werden.


    Oktober 2007. Die ehemaligen Clover-Mitarbeiter gründen PlatinumGames. Der Beginn einer beachtlichen Erfolgsgeschichte, aus der erfolgreiche sowie unglaublich kreative Werke wie MadWorld, Bayonetta 1 & 2 und auch Nier: Automata hervorgegangen sind.


    Kaum verwunderlich also, dass wir jeden neuen Titel aus dem Hause PlatinumGames voller Vorfreude erwarten und bereits früh von einem weiteren Videospiel-Homerun ausgehen. Und noch weniger verwunderlich, dass das Studio auch beim Switch-Debüt den Entwicklungsschläger mit Schmackes schwingt und mit Astral Chain in (beinahe) jeglicher Hinsicht ins Schwarze trifft.



    Keine Zukunft ohne Bedrohung


    Eine Zukunftsvision ohne finstere Bedrohung? Undenkbar! Astral Chain bildet da keine Ausnahme:

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  • Control
    41 50 Punkten
    2,3
    gut
    Noch keine Empfehlungen!



    Kontrolliertes Chaos


    Blickt man auf die (überschaubare) Veröffentlichungsliste des finnischen Entwicklerstudios Remedy, sieht man die klare Definition der altbekannten „Klasse statt Masse“-Formel.


    Lassen sich die Werke nämlich gerade noch so an zwei Händen abzählen, zeugen Titel wie Max Payne 1 & 2, Alan Wake sowie Quantum Break von ganz besonderer Qualität. Immerhin wurden hier nicht nur Gameplayelemente revolutioniert, auch erzählerisch ging man neue, teils abgedreht übernatürliche Pfade.


    Mit Control will Remedy diesen Studioeigenschaften treu bleiben. Doch wird man dem ungemein hohen Qualitätsanspruch dabei erneut gerecht? Wir verraten es euch in unserem Test!



    Die schnellste Beförderung der Gaming-Geschichte


    Die Vergangenheit hat Protagonistin Jesse Faden übel mitgespielt, doch nun scheinen all diese Sorgen ein Ende zu haben: Immerhin hat sie endlich das in New York verborgene Federal Bureau of Control ausgemacht, das sich mit paranormalen Ereignissen auf

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  • Fire Emblem: Three Houses
    43 50 Punkten
    1,9
    gut
    Noch keine Empfehlungen!



    Die beste Medizin für beinharte Strategie-Muffel!


    Ich gebe es zu: Strategie-Games haben mich immer unfassbar gelangweilt. Selbst die Fire Emblem-Saga konnte mich aufgrund des auf geschickte Taktikzüge getrimmten Gameplays nicht fesseln – obwohl Charaktere sowie grundlegende Handlung definitiv zu gefallen wussten!


    Mit dem Switch-Debüt wollte ich der Reihe dann aber doch eine neue Chance geben. Immerhin kann man sich ja nicht auf ewig in der Anti-Genre-Ecke aufhalten, Fire Emblem: Three Houses könnte ja DER Titel sein, der vorherige Aversionen aus der Welt schafft.


    Und nach einem fordernden Anstieg, dem unzählige Spielstunden und schlaflose Nächte voller feinster Taktik-RPG-Unterhaltung kann ich mit Fug und Recht behaupten: Fire Emblem hat mich eines Besseren belehrt!



    Ein Kontinent, drei Reiche


    Der Kontinent Fódlan blickt trotz einer Teilung in drei große Reiche auf eine lange Zeit des Friedens zurück. Obwohl es zwischen dem Adrestianischen Kaiserreich, dem

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  • Wolfenstein: Youngblood
    37 50 Punkten
    2,9
    befriedigend
    Noch keine Empfehlungen!


    Die Ratiopharm-Zwillinge waren gestern, jetzt kommen die Blazkowicz-Schwestern!


    Wie der Vater, so die Töchter: Kein Wunder also, dass die Zwillingsschwester Jess und Soph, der Nachwuchs des legendären Widerstandskämpfers B.J. Blazkowicz, voller Stolz und Waffengewalt in die Fußstapfen ihres Erzeugers treten und sich mit geladenen Knarren furchtlos dem Regime entgegenstellen.


    Für Serien-Fans ist das allerdings fantastisch und besorgniserregend zugleich. Immerhin bekommt die geliebte Reihe mit Wolfenstein: Youngblood endlich einen neuen Ableger, dabei als Spin-Off aber gleichzeitig auch Koop- und RPG-Elemente spendiert. Und wirft dabei noch B.J. als Hauptprotagonisten über Bord.


    Ob sich das Wagnis der Entwickler-Kombi MachineGames und Arkane Studios gelohnt hat und der legendäre Unterhaltungswert der Vorgänger trotz zahlreicher Neuerungen erneut eingefangen werden kann? Wir haben uns für euch ins vom Regime besetzte Paris gewagt, um euch diese Fragen im Test zu

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  • Judgment
    45 50 Punkten
    1,5
    gut
    Noch keine Empfehlungen!



    Man nehme eine Portion Yakuza, vermenge das Ganze mit einer Prise Ace Attorney et voilà! JUDGEMENT!


    Es ist immer schwer, eine jahrelang bestehende Serie spürbar aufzupeppen. Selbst das von Kritikern stets gefeierte Ryu-Ga-Gotoku-Studio konnte die legendäre Yakuza-Reihe jährlich zwar weiterentwickeln, hielt dabei aber stets am altbekannten Gameplay-Korsett mit Protagonist Kazuma Kiryu als Träger fest.


    Judgment soll nun zwar ebenfalls keine weltbewegende Super-Revolution darstellen, mit alltäglicher Detektiv-Arbeit und einem brandneuen Helden zumindest aber frischen Wind in die gefährlichen Straßen des Tokioter Stadtviertels Kamurocho bringen. Ein Spin-Off mit Ambitionen, also.


    Ob die Mischung aus Prügeln, Ermitteln und Tokioter-Crazy-Alltag aber tatsächlich einschlägt und die packende Faszination der namhaften Geschwister-Reihe einfangen kann, das verraten wir euch in unserem Test.



    Auf beiden Augen blind


    Ein Leben im verbrecherischen Stadtteil Kamurocho hatte

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  • Days Gone
    41 50 Punkten
    2,3
    gut
    Noch keine Empfehlungen!



    Wenn Red Dead Redemption 2 auf Last of Us trifft.


    Überambitionierte Exklusivtitel, das kann Sony. Nun will auch das hauseigene Bend Studio sich daran versuchen und liefert mit Days Gone einen Open-World-Titel, der auf den ersten Blick unheimlich bekannt vorkommt (offene Spielwelt, Zombie-ähnliche Gegner, viel zu sammeln und zu entdecken), sich beim ausgiebigen Anspielen jedoch als facettenreiche Wundertüte herausstellt.


    Doch lohnt sich eine Anschaffung dieser Wundertüte tatsächlich oder sollte man das Endzeitszenario dann doch lieber aussetzen und sich anderen Exklusivtiteln zuwenden?


    Ich habe mich für euch auf mein (virtuelles) Bike geschwungen und habe das (virtuelle) Oregon durchforstet, um euch einen (realen) Test und somit die passende Antwort zu bieten – viel Freude!



    Überlebenskampf im Staate Oregon


    Man kennt es: Ein Virus stürzt die Menschheit ins Chaos und ebnet menschlichen Schicksalen den Weg, die zum Dünger für unvergessliche Gaming-Erlebnisse werden.

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  • Phoenix Wright: Ace Attorney Trilogy
    42 50 Punkten
    2,1
    gut
    Noch keine Empfehlungen!



    Ein Phoenix Wright für alle Fälle!


    Ich habe es in meinem Freundeskreis bereits mehrfach angebracht und möchte meine Aussage auch hier abermals unterstreichen: Wenn sich die Anwälte unserer Welt einen Scheibe bei der Phoenix Wright: Ace Attorney-Reihe abschneiden würden, könnte man Eintrittskarten für die örtlichen Gerichtssäle problemlos online verkaufen.


    Kein Wunder: Immerhin beweist Capcom bereits seit vielen Jahren und zahlreichen Ablegern, dass Gerichtsverhandlungen mit der passenden Inszenierung und der richtigen Prise Wahnsinn zu einer mitreißenden Achterbahnfahrt der Justiz-Gefühle werden können und somit spielend leicht zu einem gefeierten Franchise mit treuer Fan-Gefolgschaft werden können.


    Nun bringt Capcom die Phoenix Wright: Ace Attorney Trilogy auch auf für die PS4, Xbox One, Nintendo Switch sowie den PC auf den Markt und will eben diese Gefolgschaft nochmals erweitern. Ob man hier einen scharfen Anwaltsblick riskieren oder lieber doch lautstark einen

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  • One Piece: World Seeker
    30 50 Punkten
    3,8
    ausreichend
    Noch keine Empfehlungen!



    Gum-Gum-Langeweile.


    Wenn Ruffy und Co. gen neues Abenteuer segeln, sind abgedrehte Stories und actionreiche Kämpfe eigentlich vorprogrammiert. Wer erinnert sich nicht gerne an die Abstecher ins Baratie oder nach Enies Lobby zurück oder sinniert gerne mal über die epischen Duelle gegen Rob Lucci, Don Quichotte De Flamingo oder Crocodile?


    Umso schöner ist es, wenn uns Entwickler wie Ganbarion ein brandneues Abenteuer im Videospielformat spendieren, das wir dank brandneuer Charaktere und spannenden Ereignissen direkt in unsere Halle der Erinnerungen stellen dürfen.


    Doch ob One Piece: World Seeker sich diesen Platz redlich verdient hat oder vorher aufgrund etlicher Schäden am Bug gen Meeresboden sinkt, das erfahrt ihr in unserem Test!



    Abenteuer auf Jail Island


    Neue Insel, neues Abenteuer. Eine einfache Formel, die Fans von One Piece mittlerweile gewohnt sein dürften. Allerdings hat Serienschöpfer Eiichirô Oda bereits mehrfach bewiesen, dass eben diese simple Formel

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