Berichte aus der Kategorie „Game Reviews“

  • Devil May Cry 5
    44 50 Punkten
    1,7
    gut
    Noch keine Empfehlungen!



    Totgeglaubte Dämonen leben länger.


    2010 konnte man weltweite Fanherzen brechen hören. Anstatt Devil May Cry 4 mit einer ähnlich wuchtigen Fortsetzung zu beschenken, kündigte Ninja Theory auf der Tokio Game Show das Reboot DmC: Devil May Cry an und liefert ein qualitativ ansprechendes Game ab, das an das einzigartige Feeling des Originals aber nur schwer rankam.


    Auf der E3 2018 nahm es sich Capcom somit zur Aufgabe, die Wunden der Fangemeinde zu heilen – und schoss mit der Ankündigung von Devil May Cry 5 und der Wiederkehr der beliebten Charaktere fast schon über das Ziel hinaus. Die Vielzahl an lautstarken Reaction-Videos im Internet spricht da Bände.


    Und nun halte ich – mehr als 11 Jahre nach der Veröffentlichung von Devil May Cry 4 am 31. Januar 2009 – endlich die lange herbeigesehnte Fortsetzung in meinen Händen. Doch weinen die Teufel nun vor Freude oder vor Trauer? Ich habe mir Knarren und Schwert gegriffen und gebe euch in diesem Test die Antwort!



    Neue

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  • Jump Force
    31 50 Punkten
    3,7
    ausreichend
    Noch keine Empfehlungen!



    Ein Jubiläumsgeschenk mit bitterem Nachgeschmack


    Viele Seiten, kleines Geld, gigantischer Erfolg: 1968 erblickte das japanische Manga-Magazin Shônen Jump das Licht der Welt und konnte sich mit der Veröffentlichung solch legendärer Werke wie Dragon Ball, Naruto, One Piece oder Fist of the North Star spielend leicht als unverzichtbare Speerspitze der Manga-Welt etablieren.


    Kein Wunder also, dass das 50-jährige Jubiläum den perfekten Anlass für eine umjubelte Feier darstellte. Bandai Namco Entertainment und Entwicklerstudio Spike Chunsofts wollte an dieser Stelle mit DEM ultimativen Super-Geschenk punkten: Jump Force, das ultimative Aufeinandertreffen zahlreicher Shônen-Jump-Charaktere aus insgesamt 16 namhaften Serien. Auf dem Papier ein klarer Erfolgsgarant.


    Im Jubiläumsjahr erfolgte die Ankündigung, 2019 halte ich das Kampf-Crossover endlich in meinen Händen. Doch anstatt den erhofften Fan-Ekstasen erwarteten mich nach unzähligen virtuellen Rasengans, Kamehamehas

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  • Metro: Exodus
    43 50 Punkten
    1,9
    gut
    Noch keine Empfehlungen!



    Es fährt ein Zug ins (postapokalyptische) Nirgendwo.


    Die nukleare Vernichtung der Welt hat die letzten Überlebenden in die Metro-Tunnel Moskaus getrieben, in denen jedoch bereits nach kurzer Zeit Tod, Angst und Verderben hausen – in Form machthungriger Mitmenschen und garstiger Mutanten.


    Ein Plot, eigentlich so simpel, dabei aber so atmosphärisch packend erzählt, dass es kein Wunder ist, dass ich die Romane des Autors Dmitry Glukhovsky bereits nach kurzer Lesezeit in mein Herz schließen konnte.


    MitMetro 2033 und Metro: Last Light legte Entwickler 4A Games dann auch an der Videospielfront ordentlich nach und servierte mir zwei hervorragende Adaptionen der düsteren Erzählung, die auch spielerisch zu gefallen wussten.


    Und während Autor Glukhovsky sich bereits neuen Ufern zugewandt hat, bleibt 4A Games der Reihe treu und will mit Metro: Exodus den (bisherigen) Höhepunkt erreichen. Ob ihnen das gelungen ist? Ich habe mich dem Trip durch das nukleare Moskau angeschlossen

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  • Kingdom Hearts 3
    45 50 Punkten
    1,5
    gut
    Noch keine Empfehlungen!



    Nach 14 langen Jahren hat das Warten endlich ein Ende.


    Kaum hatte Square Enix auf der Sony-E3-2013-Konferenz den ersten Trailer zu Kingdom Hearts 3 gezeigt, ging ein lautes Jubeln um den Globus.


    Endlich! Nach so langer Wartezeit, so vielen Zwischenteilen, war es nun so weit. Ein neuer, vollwertiger Ableger der Reihe, ein Abschluss einer Saga, ein Wiedersehen mit alten Bekannten und Feinden, sowie das Entdecken neuer Welten. Ein Traum sollte wahr werden!


    Dadurch ergibt sich aber gleichzeitig eine gravierende Problemquelle: Wenn man so lange warten musste, ist die Erwartungshaltung natürlich enorm, die Fallhöhe somit gnadenlos groß. Und dann bleibt natürlich noch die Frage, ob man auf etliche Spin-Offs verteilte Handlungsfetzen tatsächlich befriedigend zusammenführen und abschließen kann.


    Und die alles entscheidende Frage bleibt ebenfalls: Hat sich das Warten nun gelohnt? All diese Fragen beantworten wir euch in unserem Test.



    Ein letzter Kampf gegen die Dunkelheit


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  • Resident Evil 2
    46 50 Punkten
    1,4
    sehr gut
    Noch keine Empfehlungen!



    Ein Horror-Remake für die Videospielgeschichtsbücher


    Einen Klassiker hat man mit Respekt zu behandeln. Das hat sich sicherlich auch Capcom gedacht, die dem Horror-Meisterwerk Resident Evil 2 gut 20 Jahre nach der Erstveröffentlichung nicht einfach nur einen Remaster, sondern ein aufwändiges Remake spendiert.


    Doch ob der erneute Raccoon-City-Ausflug mit Leon S. Kennedy und Claire Redfield erneut den Horror-Olymp erreichen kann oder sich Capcom beim ambitionierten Revitalisieren des legendären Klassikers schmerzhaft verhoben hat, das erfahrt ihr unserem (100% Zombie-freien) Test!



    Der erste Schritt in die Horrorwelt


    Es folgt eine wahre Geschichte.


    2001 war die Welt des Horrors noch kein wirkliches Thema für mich. Immerhin zwar ich erst elf Jahre alt, erkundete die virtuelle Gaming-Welt also noch mit Titeln wie Croc, Tony Hawks Skateboarding oder Jersey Devil.


    Eines Tages lachte mich der Nachbarsjunge aufgrund dieser Videospielsammlung jedoch lautstark aus und

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  • Onimusha: Warlords
    33 50 Punkten
    3,4
    ausreichend
    Noch keine Empfehlungen!



    Unterhaltsame Nostalgiereise auf angestaubten Remaster-Krücken


    2006 veröffentlichte Capcom mit Onimusha: Dawn of Dreams den (vorerst) letzten Ableger der beliebten Action-Adventure-Reihe. Kein Wunder also, dass die verzweifelten Rufe nach einem neuen Teil seitens der Fangemeinde immer lauter werden.


    Onimusha: Warlords soll nun der erste Ansatz einer zufriedenstellenden Antwort werden. Anstatt einer vollwertigen Fortsetzung, dürfen sich Fans und Neueinsteiger nämlich immerhin über eine optimierte Fassung des Erstlings und somit zumindest über ein Franchise-Lebenszeichen freuen.


    Leider geht Capcom mit diesem Remaster nur wenige Schritte in Richtung vollständige Modernisierung und lässt das Abenteuer von Held Samanosuke gefühlt auf Krücken laufen. Doch ob das den Nostalgie-Trip direkt zu einem Totalausfall werden lässt, das verraten wir euch in unserem Test.



    Japanische Historie trifft garstige Dämonen


    Schon bei der Erstveröffentlichung 2001 sprach uns die Handlung von

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  • Just Cause 4
    37 50 Punkten
    2,9
    befriedigend
    Noch keine Empfehlungen!



    Vom Tornado verweht.


    Rico Rodriguez findet einfach keine Ruhe. In Just Cause 4 muss sich der gnadenlose Freiheitskämpfer erneut akrobatisch durch die Lüfte schwingen und schwer bewaffnet gegen allerlei fiese Schurken antreten, um ein unterdrücktes Volk möglichst explosiv die Freiheit zu schenken.


    Doch kann Runde 4 die schlechten Erinnerungen an den Vorgänger vergessen machen und wieder ein durch und durch amüsantes Action-Erlebnis bieten? Das erfahrt ihr hier im Test!



    Déjà-Vu


    Rico Rodriguez. Diktatorische Zustände. Viel Bumm-Bumm, um die Bevölkerung vor dieser grausamen Herrschaft zu retten. Irgendwie haben wir das Gefühl, dass wir das schon mal erlebt haben...


    Und wer bereits die ersten drei Teile aus dem Just-Cause-Universum durchgespielt hat, dem wird es sicherlich ähnlich gehen. Immerhin hat man sich letztlich der altbekannten Handlungsschablone bedient und nur einige Randdaten ausgetauscht. So ist es dieses Mal eben das südamerikanische und von

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  • Persona 3: Dancing in Moonlight
    41 50 Punkten
    2,3
    gut
    Noch keine Empfehlungen!



    Persona meets Dancing – Runde 2


    Waffen niederlegen und stattdessen lieber auf der Tanzfläche für Furore sorgen. Ein Konzept, dem wir bei Persona 4: Dancing All Night mit viel Skepsis begegnet sind. Binnen weniger Spielminuten wurde diese jedoch gnadenlos weggefegt – und wurde von uns mit einem positiven Test belohnt.


    Dementsprechend war unsere Vorfreude natürlich groß, als weiter Spin-Off-Ableger mit der rasanten Tanzausrichtung angekündigt wurden. Und nach langem Warten dürfen wir uns endlich wieder die Tanzschuhe ausziehen und in Persona 3: Dancing in Moonlight nun mit den Akteuren aus dem dritten Serienteil den Dancefloor zum Kochen bringen.


    Können auch Akihiko, Junpei, Yukari und Co. mit ihren Moves überzeugen? Das verraten wir euch im Test!



    Never change a dancing system


    Persona 4: Dancing All Night hat es vorgemacht, Persona 3: Dancing in Moonlight tritt direkt in die Gameplay-Fußstapfen. Fans werden hier nämlich vom altbekannten Dance-System begrüßt, das

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  • Disgaea 1 Complete
    42 50 Punkten
    2,1
    gut
    Noch keine Empfehlungen!



    Wenig Neues, aber trotzdem ein höllisch gutes Abenteuer!


    Die einen kriegen ein Kuchen, Entwickler Nippon Ichi Software spendiert ihrem Erfolgshit aus dem Jahre 2003 zum 15-jährigen Jubiläum gleich einen HD-Remaster!


    Disgaea 1 Complete transportiert Serienkenner und -neulinge zu den Anfängen der Reihe zurück, verzichtet dabei jedoch auf eine ellenlange Verbesserungsliste.


    Ob der Nostalgietrip aber dennoch einen Blick wert ist oder gnadenlos im Schatten des im Vorjahr veröffentlichten Disgaea 5 Complete verschwindet, das sagen wir euch in unserem Test.



    Unschönes Erwachen


    Langschläfer bestraft das Leben. Bestes Beispiel: Prinz der Unterwelt Laharl, der nach zwei Jahren aus seinem Schläfchen erwacht und erfahren muss, dass das plötzliche Ableben seines Vaters sein Reich in feindliche Hände gespielt hat.


    Gemeinsam mit dem kümmerlichen Rest seiner Dienerschaft lässt er sich trotz aller Rückschläge aber nicht hängen und sagt den gegnerischen Schergen direkt den Kampf

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  • Fist of the North Star: Lost Paradise
    43 50 Punkten
    1,9
    gut
    Noch keine Empfehlungen!


    Yakuza meets Mad Max


    Sich alle Jahre wieder ins gemachte Nest zu setzen wird irgendwann auch langweilig.


    Kein Wunder also, dass das Ryu ga Gotoku Studio sich nicht durchgehend auf die Entwicklung der mittlerweile legendären Yakuza-Reihe versteift, sondern mit Titeln wie Binary Domain oder dem kommenden Judge Eyes gelegentlich auch mal ein kleines Experiment wagt.


    Mit Fist of the North Star: Lost Paradise geht das Studio dann sogar noch ein größeres Wagnis ein. Anstatt sich nämlich auf eine eigenes kreierte IP zu stützen, greift man sich hier einen DER Manga- und Anime-Klassiker schlechthin.


    Ob sich dieser Mut ausgezahlt und die altbekannte Yakuza-Wucht zu spüren ist? Das erfahrt ihr in unserem pre-apokalyptischen Test!



    Die Legende aus dem Westen


    Fist of the North Star darf man ohne jede Frage als japanischen Klassiker bezeichnen.


    In 27 Bänden erzählten die Mangaka Buronson und Tetsuo Hara die ebenso packende wie auch blutige Geschichte von Kenshiro, der sich

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