Berichte aus der Kategorie „Game Reviews“

  • Control
    41 50 Punkten
    2,3
    gut
    Noch keine Empfehlungen!



    Kontrolliertes Chaos


    Blickt man auf die (überschaubare) Veröffentlichungsliste des finnischen Entwicklerstudios Remedy, sieht man die klare Definition der altbekannten „Klasse statt Masse“-Formel.


    Lassen sich die Werke nämlich gerade noch so an zwei Händen abzählen, zeugen Titel wie Max Payne 1 & 2, Alan Wake sowie Quantum Break von ganz besonderer Qualität. Immerhin wurden hier nicht nur Gameplayelemente revolutioniert, auch erzählerisch ging man neue, teils abgedreht übernatürliche Pfade.


    Mit Control will Remedy diesen Studioeigenschaften treu bleiben. Doch wird man dem ungemein hohen Qualitätsanspruch dabei erneut gerecht? Wir verraten es euch in unserem Test!


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  • Fire Emblem: Three Houses
    43 50 Punkten
    1,9
    gut
    Noch keine Empfehlungen!



    Die beste Medizin für beinharte Strategie-Muffel!


    Ich gebe es zu: Strategie-Games haben mich immer unfassbar gelangweilt. Selbst die Fire Emblem-Saga konnte mich aufgrund des auf geschickte Taktikzüge getrimmten Gameplays nicht fesseln – obwohl Charaktere sowie grundlegende Handlung definitiv zu gefallen wussten!


    Mit dem Switch-Debüt wollte ich der Reihe dann aber doch eine neue Chance geben. Immerhin kann man sich ja nicht auf ewig in der Anti-Genre-Ecke aufhalten, Fire Emblem: Three Houses könnte ja DER Titel sein, der vorherige Aversionen aus der Welt schafft.


    Und nach einem fordernden Anstieg, dem unzählige Spielstunden und schlaflose Nächte voller feinster Taktik-RPG-Unterhaltung kann ich mit Fug und Recht behaupten: Fire Emblem hat mich eines Besseren belehrt!


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  • Wolfenstein: Youngblood
    37 50 Punkten
    2,9
    befriedigend
    Noch keine Empfehlungen!


    Die Ratiopharm-Zwillinge waren gestern, jetzt kommen die Blazkowicz-Schwestern!


    Wie der Vater, so die Töchter: Kein Wunder also, dass die Zwillingsschwester Jess und Soph, der Nachwuchs des legendären Widerstandskämpfers B.J. Blazkowicz, voller Stolz und Waffengewalt in die Fußstapfen ihres Erzeugers treten und sich mit geladenen Knarren furchtlos dem Regime entgegenstellen.


    Für Serien-Fans ist das allerdings fantastisch und besorgniserregend zugleich. Immerhin bekommt die geliebte Reihe mit Wolfenstein: Youngblood endlich einen neuen Ableger, dabei als Spin-Off aber gleichzeitig auch Koop- und RPG-Elemente spendiert. Und wirft dabei noch B.J. als Hauptprotagonisten über Bord.


    Ob sich das Wagnis der Entwickler-Kombi MachineGames und Arkane Studios gelohnt hat und der legendäre Unterhaltungswert der Vorgänger trotz zahlreicher Neuerungen erneut eingefangen werden kann? Wir haben uns für euch ins vom Regime besetzte Paris gewagt, um euch diese Fragen im Test zu

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  • Judgment
    45 50 Punkten
    1,5
    gut
    Noch keine Empfehlungen!



    Man nehme eine Portion Yakuza, vermenge das Ganze mit einer Prise Ace Attorney et voilà! JUDGEMENT!


    Es ist immer schwer, eine jahrelang bestehende Serie spürbar aufzupeppen. Selbst das von Kritikern stets gefeierte Ryu-Ga-Gotoku-Studio konnte die legendäre Yakuza-Reihe jährlich zwar weiterentwickeln, hielt dabei aber stets am altbekannten Gameplay-Korsett mit Protagonist Kazuma Kiryu als Träger fest.


    Judgment soll nun zwar ebenfalls keine weltbewegende Super-Revolution darstellen, mit alltäglicher Detektiv-Arbeit und einem brandneuen Helden zumindest aber frischen Wind in die gefährlichen Straßen des Tokioter Stadtviertels Kamurocho bringen. Ein Spin-Off mit Ambitionen, also.


    Ob die Mischung aus Prügeln, Ermitteln und Tokioter-Crazy-Alltag aber tatsächlich einschlägt und die packende Faszination der namhaften Geschwister-Reihe einfangen kann, das verraten wir euch in unserem Test.


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  • Days Gone
    41 50 Punkten
    2,3
    gut
    Noch keine Empfehlungen!



    Wenn Red Dead Redemption 2 auf Last of Us trifft.


    Überambitionierte Exklusivtitel, das kann Sony. Nun will auch das hauseigene Bend Studio sich daran versuchen und liefert mit Days Gone einen Open-World-Titel, der auf den ersten Blick unheimlich bekannt vorkommt (offene Spielwelt, Zombie-ähnliche Gegner, viel zu sammeln und zu entdecken), sich beim ausgiebigen Anspielen jedoch als facettenreiche Wundertüte herausstellt.


    Doch lohnt sich eine Anschaffung dieser Wundertüte tatsächlich oder sollte man das Endzeitszenario dann doch lieber aussetzen und sich anderen Exklusivtiteln zuwenden?


    Ich habe mich für euch auf mein (virtuelles) Bike geschwungen und habe das (virtuelle) Oregon durchforstet, um euch einen (realen) Test und somit die passende Antwort zu bieten – viel Freude!


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  • Phoenix Wright: Ace Attorney Trilogy
    42 50 Punkten
    2,1
    gut
    Noch keine Empfehlungen!



    Ein Phoenix Wright für alle Fälle!


    Ich habe es in meinem Freundeskreis bereits mehrfach angebracht und möchte meine Aussage auch hier abermals unterstreichen: Wenn sich die Anwälte unserer Welt einen Scheibe bei der Phoenix Wright: Ace Attorney-Reihe abschneiden würden, könnte man Eintrittskarten für die örtlichen Gerichtssäle problemlos online verkaufen.


    Kein Wunder: Immerhin beweist Capcom bereits seit vielen Jahren und zahlreichen Ablegern, dass Gerichtsverhandlungen mit der passenden Inszenierung und der richtigen Prise Wahnsinn zu einer mitreißenden Achterbahnfahrt der Justiz-Gefühle werden können und somit spielend leicht zu einem gefeierten Franchise mit treuer Fan-Gefolgschaft werden können.


    Nun bringt Capcom die Phoenix Wright: Ace Attorney Trilogy auch auf für die PS4, Xbox One, Nintendo Switch sowie den PC auf den Markt und will eben diese Gefolgschaft nochmals erweitern. Ob man hier einen scharfen Anwaltsblick riskieren oder lieber doch lautstark einen

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  • One Piece: World Seeker
    30 50 Punkten
    3,8
    ausreichend
    Noch keine Empfehlungen!



    Gum-Gum-Langeweile.


    Wenn Ruffy und Co. gen neues Abenteuer segeln, sind abgedrehte Stories und actionreiche Kämpfe eigentlich vorprogrammiert. Wer erinnert sich nicht gerne an die Abstecher ins Baratie oder nach Enies Lobby zurück oder sinniert gerne mal über die epischen Duelle gegen Rob Lucci, Don Quichotte De Flamingo oder Crocodile?


    Umso schöner ist es, wenn uns Entwickler wie Ganbarion ein brandneues Abenteuer im Videospielformat spendieren, das wir dank brandneuer Charaktere und spannenden Ereignissen direkt in unsere Halle der Erinnerungen stellen dürfen.


    Doch ob One Piece: World Seeker sich diesen Platz redlich verdient hat oder vorher aufgrund etlicher Schäden am Bug gen Meeresboden sinkt, das erfahrt ihr in unserem Test!


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  • Devil May Cry 5
    44 50 Punkten
    1,7
    gut
    Noch keine Empfehlungen!



    Totgeglaubte Dämonen leben länger.


    2010 konnte man weltweite Fanherzen brechen hören. Anstatt Devil May Cry 4 mit einer ähnlich wuchtigen Fortsetzung zu beschenken, kündigte Ninja Theory auf der Tokio Game Show das Reboot DmC: Devil May Cry an und liefert ein qualitativ ansprechendes Game ab, das an das einzigartige Feeling des Originals aber nur schwer rankam.


    Auf der E3 2018 nahm es sich Capcom somit zur Aufgabe, die Wunden der Fangemeinde zu heilen – und schoss mit der Ankündigung von Devil May Cry 5 und der Wiederkehr der beliebten Charaktere fast schon über das Ziel hinaus. Die Vielzahl an lautstarken Reaction-Videos im Internet spricht da Bände.


    Und nun halte ich – mehr als 11 Jahre nach der Veröffentlichung von Devil May Cry 4 am 31. Januar 2009 – endlich die lange herbeigesehnte Fortsetzung in meinen Händen. Doch weinen die Teufel nun vor Freude oder vor Trauer? Ich habe mir Knarren und Schwert gegriffen und gebe euch in diesem Test die Antwort!


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  • Jump Force
    31 50 Punkten
    3,7
    ausreichend
    Noch keine Empfehlungen!



    Ein Jubiläumsgeschenk mit bitterem Nachgeschmack


    Viele Seiten, kleines Geld, gigantischer Erfolg: 1968 erblickte das japanische Manga-Magazin Shônen Jump das Licht der Welt und konnte sich mit der Veröffentlichung solch legendärer Werke wie Dragon Ball, Naruto, One Piece oder Fist of the North Star spielend leicht als unverzichtbare Speerspitze der Manga-Welt etablieren.


    Kein Wunder also, dass das 50-jährige Jubiläum den perfekten Anlass für eine umjubelte Feier darstellte. Bandai Namco Entertainment und Entwicklerstudio Spike Chunsofts wollte an dieser Stelle mit DEM ultimativen Super-Geschenk punkten: Jump Force, das ultimative Aufeinandertreffen zahlreicher Shônen-Jump-Charaktere aus insgesamt 16 namhaften Serien. Auf dem Papier ein klarer Erfolgsgarant.


    Im Jubiläumsjahr erfolgte die Ankündigung, 2019 halte ich das Kampf-Crossover endlich in meinen Händen. Doch anstatt den erhofften Fan-Ekstasen erwarteten mich nach unzähligen virtuellen Rasengans, Kamehamehas

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  • Metro: Exodus
    43 50 Punkten
    1,9
    gut
    Noch keine Empfehlungen!



    Es fährt ein Zug ins (postapokalyptische) Nirgendwo.


    Die nukleare Vernichtung der Welt hat die letzten Überlebenden in die Metro-Tunnel Moskaus getrieben, in denen jedoch bereits nach kurzer Zeit Tod, Angst und Verderben hausen – in Form machthungriger Mitmenschen und garstiger Mutanten.


    Ein Plot, eigentlich so simpel, dabei aber so atmosphärisch packend erzählt, dass es kein Wunder ist, dass ich die Romane des Autors Dmitry Glukhovsky bereits nach kurzer Lesezeit in mein Herz schließen konnte.


    MitMetro 2033 und Metro: Last Light legte Entwickler 4A Games dann auch an der Videospielfront ordentlich nach und servierte mir zwei hervorragende Adaptionen der düsteren Erzählung, die auch spielerisch zu gefallen wussten.


    Und während Autor Glukhovsky sich bereits neuen Ufern zugewandt hat, bleibt 4A Games der Reihe treu und will mit Metro: Exodus den (bisherigen) Höhepunkt erreichen. Ob ihnen das gelungen ist? Ich habe mich dem Trip durch das nukleare Moskau angeschlossen

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