Berichte von „Dante“

  • NBA 2K20
    45 50 Punkten
    1,5
    gut
    Noch keine Empfehlungen!



    Grandiose Weiterentwicklung mit fadem Beigeschmack.


    Für viele stellte NBA 2K20 bereits vor Veröffentlichung ein zweischneidigen Basketballschwert dar. Immerhin bekommt man hier mit hoher Wahrscheinlichkeit eine der stärksten Sportsimulationen auf dem Videospielmarkt, muss sich andererseits wohl aber auch mit einem immer gnadenloseren Mikrotransaktionssystem anfreunden.


    Nun ist der diesjährige NBA-Ableger endlich da und macht zunächst keinerlei Anstalten, den bereits angenehm eingesessenen Videospielthron zu verlassen. Doch ist dieser Platz überhaupt noch verdient? In unserem Test verraten wir es euch.


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  • Astral Chain
    44 50 Punkten
    1,7
    gut
    Noch keine Empfehlungen!



    Never break the chain!


    2006. Capcom schließt die renommierte Entwicklerschmiede Clover Studio. Schon damals sind wir uns aber sicher, dass die Entwickler ohne Frage auf beiden Beinen landen und spielerisch nun erst recht Vollgas geben werden.


    Oktober 2007. Die ehemaligen Clover-Mitarbeiter gründen PlatinumGames. Der Beginn einer beachtlichen Erfolgsgeschichte, aus der erfolgreiche sowie unglaublich kreative Werke wie MadWorld, Bayonetta 1 & 2 und auch Nier: Automata hervorgegangen sind.


    Kaum verwunderlich also, dass wir jeden neuen Titel aus dem Hause PlatinumGames voller Vorfreude erwarten und bereits früh von einem weiteren Videospiel-Homerun ausgehen. Und noch weniger verwunderlich, dass das Studio auch beim Switch-Debüt den Entwicklungsschläger mit Schmackes schwingt und mit Astral Chain in (beinahe) jeglicher Hinsicht ins Schwarze trifft.


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  • Control
    41 50 Punkten
    2,3
    gut
    Noch keine Empfehlungen!



    Kontrolliertes Chaos


    Blickt man auf die (überschaubare) Veröffentlichungsliste des finnischen Entwicklerstudios Remedy, sieht man die klare Definition der altbekannten „Klasse statt Masse“-Formel.


    Lassen sich die Werke nämlich gerade noch so an zwei Händen abzählen, zeugen Titel wie Max Payne 1 & 2, Alan Wake sowie Quantum Break von ganz besonderer Qualität. Immerhin wurden hier nicht nur Gameplayelemente revolutioniert, auch erzählerisch ging man neue, teils abgedreht übernatürliche Pfade.


    Mit Control will Remedy diesen Studioeigenschaften treu bleiben. Doch wird man dem ungemein hohen Qualitätsanspruch dabei erneut gerecht? Wir verraten es euch in unserem Test!


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  • Fire Emblem: Three Houses
    43 50 Punkten
    1,9
    gut
    Noch keine Empfehlungen!



    Die beste Medizin für beinharte Strategie-Muffel!


    Ich gebe es zu: Strategie-Games haben mich immer unfassbar gelangweilt. Selbst die Fire Emblem-Saga konnte mich aufgrund des auf geschickte Taktikzüge getrimmten Gameplays nicht fesseln – obwohl Charaktere sowie grundlegende Handlung definitiv zu gefallen wussten!


    Mit dem Switch-Debüt wollte ich der Reihe dann aber doch eine neue Chance geben. Immerhin kann man sich ja nicht auf ewig in der Anti-Genre-Ecke aufhalten, Fire Emblem: Three Houses könnte ja DER Titel sein, der vorherige Aversionen aus der Welt schafft.


    Und nach einem fordernden Anstieg, dem unzählige Spielstunden und schlaflose Nächte voller feinster Taktik-RPG-Unterhaltung kann ich mit Fug und Recht behaupten: Fire Emblem hat mich eines Besseren belehrt!


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  • Wolfenstein: Youngblood
    37 50 Punkten
    2,9
    befriedigend
    Noch keine Empfehlungen!


    Die Ratiopharm-Zwillinge waren gestern, jetzt kommen die Blazkowicz-Schwestern!


    Wie der Vater, so die Töchter: Kein Wunder also, dass die Zwillingsschwester Jess und Soph, der Nachwuchs des legendären Widerstandskämpfers B.J. Blazkowicz, voller Stolz und Waffengewalt in die Fußstapfen ihres Erzeugers treten und sich mit geladenen Knarren furchtlos dem Regime entgegenstellen.


    Für Serien-Fans ist das allerdings fantastisch und besorgniserregend zugleich. Immerhin bekommt die geliebte Reihe mit Wolfenstein: Youngblood endlich einen neuen Ableger, dabei als Spin-Off aber gleichzeitig auch Koop- und RPG-Elemente spendiert. Und wirft dabei noch B.J. als Hauptprotagonisten über Bord.


    Ob sich das Wagnis der Entwickler-Kombi MachineGames und Arkane Studios gelohnt hat und der legendäre Unterhaltungswert der Vorgänger trotz zahlreicher Neuerungen erneut eingefangen werden kann? Wir haben uns für euch ins vom Regime besetzte Paris gewagt, um euch diese Fragen im Test zu

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  • Scrapped Princess
    41 50 Punkten
    2,3
    gut
    Noch keine Empfehlungen!



    Prophezeiungen sind nicht nur für strahlende Helden gemacht!


    Ein schweres Schicksal erwartet die 15-jährige Pacifica Cassul. Laut einer Prophezeiung ist sie die Prinzessin der Zerstörung, das Gift, das die Welt vernichten und somit an ihrem 16. Geburtstag das Ende der Menschheit einläuten wird!


    Ihre Adoptivgeschwister Shannon und Raquel beschützen sie vor allem Übel, da die junge Pacifica zum Tode verurteilt und gejagt wird, doch der Tag der Vernichtung der Welt rückt immer näher.


    Wird sich die Prinzessin der Zerstörung ihrem prophezeiten Schicksal entgegensteIlen können?




    Wir alle kennen die altbekannte Anime-Formel: Held A ist der Auserwählte und muss sich gegen die Bösen stellen. Scrapped Princess stellt dieses Schema aber bereits nach wenigen Minuten gnadenlos auf den Kopf – und zieht den Zuschauer somit spielend leicht in seinen Bann.


    Grundelemente des typischen Schemas mögen zwar erkennbar sein, eröffnen durch Protagonistin Pacificas

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  • Karas
    45 50 Punkten
    1,5
    gut
    Noch keine Empfehlungen!



    Mit dem Raben in die Tokioter Unterwelt.


    In Shinjuku, Tokios turbulentes Verwaltungs- und Vergnügungszentrum, existiert eine von Monstern bevölkerte Parallelwelt, die von den Menschen längst vergessen wurde.


    Schon seit ewigen Zeiten sorgen Yurine und ein Karas (Rabe) für die Aufrechterhaltung der Ordnung zwischen beiden Welten. Ein ehemaliger Karas ist jedoch dabei, die Balance zu stören. Er hat eigenmächtig den Namen Ekou angenommen und beginnt nun einen Rachefeldzug gegen die Menschen.


    Eine Serie von rätselhaften Mordfällen hält die Polizei in Atem.




    Ich muss zugeben, dass mich die ersten zwei Episoden von Karas verwirrt zurückgelassen haben. Aus Sorge, dass mich meine geistigen Fähigkeiten langsam verlassen haben und ich einfach nicht mehr im Stande bin, einer komplexen Handlung zu folgen, durchforstete ich auf der Suche nach gedanklicher Hilfe das Internet.


    Und ich schien nicht der Einzige zu sein, der mit einigen Fragezeichen konfrontiert

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  • The Soultaker
    27 50 Punkten
    4,2
    ausreichend
    Noch keine Empfehlungen!



    Yin und Yang im Anime-Format.


    Kyosukes Leben wird durch einen Messerstich in sein Herz schlagartig verändert.


    Obwohl er diesen überlebt, wird er seitdem von schrecklichen Visionen und grotesken Wesen verfolgt. Außerdem findet Kyosuke heraus, dass sein Körper ein gefährliches Geheimnis verbirgt, denn in ihm erwacht der „Soultaker“, der weitere Opfer fordert...




    Wir leben im Zeitalter hochkomplexer Animes, die dem Zuschauer den Einstieg mit verwirrenden Bildern und Ereignissen gerne ungemein erschweren. THE SOULTAKER pfeift drauf und geht in die Gegenrichtung – leider direkt zum anderen Extrem.


    Nachdem die grundlegende Rahmenhandlung erörtert wurde und man uns mit allerlei Infos, Fakten und Begriffen beworfen hat, geht das Ganze nämlich in eine simpel gestrickte „Welches-Monster-wird-diese-Folge-verprügelt?“-Formel über, die zwar deutlich den Unterhaltungswert im Auge behält, Anspruch oder wissenswerte Erklärungen dabei aber leider oftmals

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  • X - THE MOVIE
    30 50 Punkten
    3,8
    ausreichend
    Noch keine Empfehlungen!



    Ein zeitloser Klassiker, der noch heute nach Raum zur Entfaltung schreit.


    Wir schreiben das Jahr 1999: In Tokyo kommt es zum unerbittlichen Kampf um die Zukunft der Menschheit.


    Kamui Shirô ist in die Metropole zurückkehrt, um sich seiner ultimativen Herausforderung zu stellen.


    Im Krieg zwischen den ”Sieben Boten", deren einziges Bestreben es ist, die Menschheit zu vernichten, und den so genannten "Sieben Siegel", den Verteidigern der menschlichen Zivilisation, muss Kamui eine schicksalhafte Entscheidung fällen.




    Mit X hat Clamp einen Manga erschaffen, der bis heute einen ganz besonderen Stellenwert besitzt. Nicht nur wegen der epischen Handlung, facettenreichen Charaktere oder malerischen Zeichnungen mit ausreichend Interpretationsmöglichkeiten. Sondern weil der Manga nicht beendet wurde – die 2003 ausgerufenen Pause wurde niemals beendet, das offizielle Ende niemals erreicht.


    Natürlich ist das kein Grund, die Unterhaltungsmaschinerie

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  • Judgment
    45 50 Punkten
    1,5
    gut
    Noch keine Empfehlungen!



    Man nehme eine Portion Yakuza, vermenge das Ganze mit einer Prise Ace Attorney et voilà! JUDGEMENT!


    Es ist immer schwer, eine jahrelang bestehende Serie spürbar aufzupeppen. Selbst das von Kritikern stets gefeierte Ryu-Ga-Gotoku-Studio konnte die legendäre Yakuza-Reihe jährlich zwar weiterentwickeln, hielt dabei aber stets am altbekannten Gameplay-Korsett mit Protagonist Kazuma Kiryu als Träger fest.


    Judgment soll nun zwar ebenfalls keine weltbewegende Super-Revolution darstellen, mit alltäglicher Detektiv-Arbeit und einem brandneuen Helden zumindest aber frischen Wind in die gefährlichen Straßen des Tokioter Stadtviertels Kamurocho bringen. Ein Spin-Off mit Ambitionen, also.


    Ob die Mischung aus Prügeln, Ermitteln und Tokioter-Crazy-Alltag aber tatsächlich einschlägt und die packende Faszination der namhaften Geschwister-Reihe einfangen kann, das verraten wir euch in unserem Test.


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