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Xenoblade Chronicles X: Definitive Edition

  • Dante
  • 4. April 2025 um 14:40
  • 0 Kommentare
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Der erstklassige Skell-Gesang auf ein legendäres Nintendo-Kapitel.

Nähert sich eine Konsolengeneration dem Ende, blickt man als Vollblutgamer gerne mit einem lachenden, aber auch einem weinenden Auge zurück. Zumindest erging es mir erst vor kurzer Zeit mit meinen Erinnerungen an die zahllosen Stunden mit meiner Nintendo Switch so. Natürlich ist es schön, dass der Nachfolger nun endlich in den Startlöchern steht und selbstverständlich wird man auch mit der alten Hardware sicherlich noch einige tolle Momente haben, dennoch merkt man nun, dass man sich auf der Hardware-Zielgeraden befindet. Und irgendwie kam mir dabei immer wieder in den Sinn, wie viel Zeit mit meinem Handheld-Hybriden doch in die Welt von Xenoblade Chronicles investiert wurde.

Wer auch nur kurzzeitig in die Serie hineingeschnuppert hat, dürfte sich darüber kaum wundern. Denn innerhalb des Veröffentlichungsfensters aller drei Hauptableger mitsamt ihrer jeweiligen Zusatzepisoden von 2017 bis 2023 versorgte das verantwortliche Entwicklerstudio Monolith Soft die Switch mit einer durch und durch grandiosen Saga, die neben sympathischen Charakteren und emotionalen Geschichten auch mit tiefgründigen Gameplay-Mechaniken und gigantischem Umfang punkten konnte. Nun werden einige Fans aber geschockt aufblicken, das Mail-Programm öffnen und ein wütende Beschwere über meine mangelnden Videospielkenntnisse verfassen: DREI Hauptableger? Wie kann dieser undankbare und verblendete Mistkerl denn das 2015 für die Wii U erschienene Xenoblade Chronicles X vergessen? Zur Hölle mit ihm!

Keine Sorge, vergessen habe ich den spirituellen Nachfolger des Wii-Erstlings nicht. Vielmehr fehlte er in meiner Aufzählung, da dieser eben noch nicht das digitale Licht der Switch-Welt erblickt hat – bis jetzt! Denn vor der Veröffentlichung der Switch 2 schenkt Nintendo der „alten“ Hardware noch einen Knüller und macht die Reihe mit der Definitive Edition von Xenoblade Chronicles X komplett. Doch ob dabei das ungemein hohe Qualitätsniveau der Vergangenheit abermals erreicht werden kann oder es sich hierbei um ein hektisch auf den Markt geworfenes Remaster eines Klassiker handelt, das möchte ich Euch in meinem (leider erneut vollkommen aus den zeitlichen Fugen geratenen) Test verraten.

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Auf dem Weißen Wal in eine neue Zukunft

Während wir uns heutzutage tagtäglich Sorgen um den Klimawandel, politische Konflikte und andere Bedrohungen machen müssen, zeichnete Entwicklerstudio Monolith Soft bereits vor zehn Jahren ein deutlich unheilvolleres Zukunftsszenario. In Xenoblade Chronicles X gerät die Menschheit im Jahr 2054 nämlich in das Kreuzfeuer eines erbitterten Konflikts zweier außerirdischen Völker, dessen Auswirkungen eine vollständige Zerstörung der Erde zur Folge hat. Noch bevor dieses Auslöschungsszenario jedoch eintreten kann, flieht die Bevölkerung auf mehreren Raumschiffen, um auf einem anderen Planeten eine neue Zukunft zu beginnen. Zwar wird eine Vielzahl der fliehenden Gefährte bei der Ausführung des Plans vernichtet, einige können diesem Schicksal jedoch entfliehen – darunter auch das im erzählerischen Mittelpunkt stehende Schiff mit dem Namen Weißer Wal.

Leider mündet die erfolgreiche Flucht nach zwei Jahren in einer weiteren mittelschweren Katastrophe. Denn nach einem plötzlichen Angriffs, muss der Weiße Wal auf dem unbekannten Planeten Mira notlanden und den geplanten Wiederaufbau der angeschlagenen Menschheit frühzeitig hier beginnen. Prinzipiell kein Ding der Unmöglichkeit, wären die anmutigen Landschaften nicht nur gänzlich unerforscht, sondern zugleich noch von teils angriffslustigen Monstern bevölkert, die ihren Lebensraum nur sehr ungerne teilen möchten. Zu allem Überfluss wurde das Raumschiff stark in Mitleidenschaft gezogen, wodurch etliche Lebenskapseln inklusive der darin ruhenden Überlebenden über ganz Mira verteilt wurden. Kein einfacher Start in ein neues Leben.

Dennoch beißt die verbliebende Truppe tapfer die Zähne zusammen und gründet inmitten der Überreste des Weißen Wals die Stadt New Los Angeles, die als neuer Wohnort und zugleich Hoffnungsschimmer der gesamten Menschheit dienen soll. Zusätzlich wird die BLADE-Einheit (Builders of the Legacy after the Destruction of Earth) gegründet, die in unterschiedliche Zweige aufgeteilt ist und sich beispielsweise um die Erforschung des Planeten, der Bekämpfung potenzieller Monsterbedrohungen sowie die Aufrechterhaltung des öffentlichen Zusammenlebens kümmern soll. Die vielleicht wichtigste Aufgabe, die von BLADE übernommen wird: Das Ausfindigmachen der zerstreuten Lebenskapseln, um die Bewohneranzahl von New Los Angeles aufzustocken und damit noch mehr Geschmeidigkeit in den neu erschaffenen Alltag zu bringen.

Eines Tages stolpert BLADE-Anführerin Elma bei einem handelsüblichen Sucheinsatz über einen verborgenen Kolonisten, der die Ereignisse von Xenoblade Chronicles X so richtig ins Rollen bringt. Hierbei handelt es sich nämlich um einen zunächst namen- und gesichtslosen Helden (diese beiden Elemente darf ich zu Beginn des Abenteuers bestimmen), der zu allem Überfluss auch noch an starker Amnesie leidet. Dennoch schließt er sich rasant der Mission an und hilft dabei, Mira zu einem bewohnbaren Ort zu machen und der Menschheit ein stabiles Fundament für eine sichere Zukunft zu erschaffen. Schnell muss das Team allerdings erkennen, dass nicht nur wilde Monster dem lobenswerten Ziel im Weg stehen und bedeutend größere und auch lebensbedrohlichere Hürden genommen werden müssen, um endlich nicht mehr in Angst zu leben.

Mehr Mira, mehr Helden, mehr Handlung

Obwohl ich mich zweifelsfrei als kleinen Fan der Xenoblade Chronicles-Reihe bezeichnen würde, konnte mich der X-Ableger zur damaligen Erstveröffentlichung auf der Wii U nicht wirklich in seinen Bann ziehen. Primär störte ich mich an dem stummen und insgesamt enorm charakterlosen Protagonisten, der mir ein vollständiges Eintauchen in die fantasievolle Welt erschwerte, in mir einfach nicht das gewisse Mittendrin-Gefühl wecken wollte. Ebenfalls spürte ich eindeutig, dass das Sequel sich eher auf das Gameplay konzentrieren wollte und den vorherigen Story-Fokus bewusst über Bord warf. Allerdings ließ ich mich von diesen Problemen nicht entmutigen und setzte meinen Gaming-Weg ungehindert fort, wofür ich mit spannenden Wendungen, sympathischen Verbündeten sowie einem ebenso vielschichtigen wie auch durchdachten Worldbuilding belohnt wurde. Stärken, die in der Definitive Edition von Xenoblade Chronicles X selbstverständlich weiterhin vorhanden sind und durch narrative Erweiterungen zusätzlich optimiert werden.

Anstatt sich nämlich einfach im komplexen Handlungsnest auszuruhen, hat Monolith Soft die überarbeitete Fassung mit neuen Helden sowie Story-Elementen ausgestattet, um offene Fragen zu beantworten, Mira weitere Facetten zu verpassen und auch stolze Kenner aufs Neue zu begeistern. Zwar können sich nicht alle Zusätze geschmeidig in das Gesamtbild einfügen, tanzen sie durch einen spürbaren Qualitätsabfall doch deutlich aus der Reihe, insgesamt betrachtet darf man dieses Update dennoch als äußert geglückt bezeichnen. Sicherlich hätte es mich mehr gefreut, wenn der Hauptheld etwas mehr Nuancen und auch die Dialogoptionen etwas mehr Gewicht erhalten hätten, schlussendlich fällt diese Designentscheidung kaum Nintendo-untypisch aus und kann nach einer gewissen Gewöhnungszeit – vor allem aufgrund der zahlreich vorhandenen Pluspunkte – spielend leicht akzeptiert werden.

Überhaupt störte ich mich heutzutage kaum mehr an meiner eingangs niedergeschriebenen Kritik, konnte mich die gigantische Spielwelt mit all ihren Geheimnissen nun doch bedeutend besser einsaugen. Während die bekannten Anime-Elemente der anderen Serienableger zwar weiterhin vorhanden sind, treten diese nämlich deutlich in den Hintergrund und überlassen den kalten Sci-Fi-Elementen sowie einem unverhofft düsteren Handlungskern das Rampenlicht. Kein Wunder, herrschen auf Mira bösartige Kreaturen, technologisch deutlich besser ausgestatte Widersacher und weitere unbekannte Gefahren doch eindeutig vor, während auch nur der geringste Hoffnungsschimmer ein kostbares Gut ist, für das die BLADE-Mitglieder gerne auch mal mit ihrem Leben bezahlen müssen. Grundlegend deprimierend wir das Ganze dank gekonnt eingesetzter Humorspitzen dann aber zum Glück auch nicht.

Wird man allerdings mitten in solch ein wuchtiges Szenario geworfen, fühlt sich jeder Schritt wie eine entscheidende Rettungstat an. Diesem Gefühl ist es dann auch zu verdanken, dass ich mich seit Testbeginn kaum von meiner Switch lösen konnte und den Abspann erst nach knapp 90 Stunden erreichte, wobei zahlreiche Nebenaufgaben regelmäßig als kaum zu ignorierende Ablenkungen fungierten. Ja, Xenoblade Chronicles X mag dabei nicht die Handlungs- und Zwischensequenzdichte wie die Vorgänger und Nachfolger besitzen, verknüpft die übergeordneten Story- jedoch deutlich besser mit den zahlreichen Gameplay-Elementen. Ein Ineinandergreifen zweier Bereiche, das ich 2015 eventuell noch nicht wirklich zu schätzen wissen konnte, mich ein Jahrzehnt später aber beeindruckt davor verneige.

Ein finales Hardware-Hurra

Dass ich meine erneute Mira-Reise auf der Nintendo Switch jedoch nicht mit einer gewissen Skepsis, sondern voller Begeisterung starte, ist nicht nur dem phänomenalen Zusammenschluss aus Handlung und Gameplay zu verdanken. In feinster Remaster-Manier hat sich das Team von Monolith Soft nämlich auch sichtbar viel Mühe gegeben, dass sich der Konsolensprung auch im visuellen Bereich bemerkbar macht. Und bereits nach dem ersten Blick auf das futuristisch anmutende New Los Angeles und dem erfolgreichen Absolvieren einer gefährlichen Mira-Expedition konnte ich eindeutig festhalten, dass dieses Vorhaben zweifelsfrei geglückt ist.

Während die alten Grafik-Pfeiler wenig überraschend größtenteils erhalten bleiben, wurde diese nicht nur grundlegend überholt, sondern zugleich mit neuen Details versehen, um einen angestaubten Look zu vermeiden. Beispielsweise sorgt ein Auflösungsboost für eine deutlich verbesserte Bildschärfe, während eine gesteigerte Detaildichte, überarbeitete Texturen und deutlich ansehnlichere Schatten dem facettenreichen Planeten sowie dem letzten Zufluchtsort der Menschheit deutlich mehr Seele verpassen. Kombiniert man all diese Verbesserungen dann auch noch mit optimierten Lichteffekten, erhält man im neuen Glanz erstrahlende Schauplätze, die sogar Kenner des Originals erneut beeindrucken dürften. Schade nur, dass die Bildrate weiterhin nur im (immerhin fast durchgehend stabilen) 30fps-Bereich angesiedelt ist. Zwar haben Dataminer im Code bereits einen 60fps-Modus entdeckt, dieser lässt sich bisher jedoch nicht aktivieren und scheint somit eher für die Switch 2 gedacht zu sein. Doch ob das tatsächlich stimmt, wird erst die Zeit zeigen.

Über solche Versäumnisse konnte ich mich beim Test allerdings kaum ärgern, gab es doch ausreichend positive Dinge, die mich zuverlässig zum Staunen brachten. Denn auch die Charaktermodelle wurden überarbeitet und orientieren sich nun stärker am Anime-Stil der anderen Serienableger. Ja, bereits das Original schien den direkten Vorgänger als Leitmotiv gewählt zu haben, wirkte schlussendlich dann aber doch vielmehr wie ein optischer Fremdkörper, der sich aufgrund kleinerer Unpässlichkeiten einfach nicht richtig anfühlte. Dieses Gefühl ist nun endgültig Geschichte, wodurch allein die Zwischensequenzen viel mehr Freude bereiten und trotz gelegentlich hölzern anmutender Animationen gerne auch mal als Augenschmaus bezeichnet werden dürfen. Dass ich einzelne Dialogzeilen aber immer noch nicht überspringen darf, sondern wirklich die gesamte Szene durchlaufen lassen oder eben alles direkt überspringen muss, bleibt ärgerlich.

Nimmt man als finales i-Tüpfelchen dann noch die leicht überarbeiten Bildschirmanzeigen hinzu, fühlt sich Xenoblade Chronicles X in der Definitive Edition nicht einfach nur wie ein gelungenes Remaster, sondern wie ein beachtlicher Technikfortschritt an, der das Original in wirklich jeder Hinsicht in den grafischen Schatten stellt. Sieht man einmal von den Hardware-Limitationen der Switch ab, die ein vollständiges Entfalten der potenziellen Grafikpracht geringfügig einschränkt, ergibt sich damit unterm Strich ein nahezu perfektes, da elegant in sich geschlossenes Gesamtwerk, das einen Augenschmaus nach dem anderen liefert – und in Zukunft auf dem herbeigesehnten Konsolennachfolger dann hoffentlich noch einen letzten Verbesserungsschritt gehen darf.

Lud mich der visuelle Aspekt zum Verfassen eines Kurzromans ein, darf ich mich beim Sound angenehm kurzfassen. Hier wurden nämlich alle japanischen sowie englische Sprachaufnahmen des Originals übernommen, während für neue Dialoge fast die gesamte Sprecherriege erneut an das Mikrofon geholt werden konnte. Ein Glück, punkten beide Fassungen doch mit glaubwürdig vorgetragenen Dialogen, die durchweg mit der passenden Emotion versehen sind. Derweil hat Komponist Hiroyuki Sawano seinen erstklassigen Soundtrack ein wenig aufgepeppt und um Remix-Versionen einiger altbekannter Melodien erweitert. Sicherlich hätte auch hier ein simples Kopieren der Original-Playlist funktioniert, über den gelungenen Neuanstrich darf man sich allerdings ebenfalls freuen.

Die Magie eines beeindruckenden Freiheitsgefühls

Eigentlich wollte ich mich in meinem Test zu Xenoblade Chronicles X: Definitive Edition möglichst kurz halten. Würde ich mich nämlich wirklich auf jedes nennenswerte Gameplay-Element konzentrieren, würde ich jegliche Remaster-Grenzen sprengen und rasant eine Abhandlungsdimension erreichen. Dennoch habe ich mich nach dem Abtippen der ersten Zeilen dafür entschieden, zumindest die spielerische Oberfläche anzukratzen, um den Auswirkungen der willkommenen Gameplay-Neuerungen mehr Gewicht zu verleihen. Solltet ihr mit all den komplexen System also bereits ausgiebig vertraut sein, dürft ihr die nächsten drei Abschnitte beruhigt überspringen.

Mit dem Planeten Mira eröffnet mir Monolith Soft eine weitere gigantische Spielwelt, die mich fortlaufend dazu animiert, sie blind zu erkunden. Erfreulicherweise ist solch ein Vorgehen auch in der Praxis durchaus erlaubt: Schnell das Intro inklusive einiger Tutorials erlebt, die ersten steuerungstechnischen Feinheiten verinnerlicht und schon darf ich freudig loslaufen und versuchen, die anfangs noch relativ blasse Karte durch spannende Entdeckungen nach und nach mit Farbe zu füllen. Zwar begegnet man vor allem während der ersten Spielstunden gerne mal garstigen Kreaturen mit viel zu hohem Level (da ist ein unfreiwilliges Videospielableben leider vorprogrammiert!), erhält aber bereits zu diesem frühen Zeitpunkt ausreichend Freiheit geboten, um einige Sehenswürdigkeiten von der Checkliste zu streichen.

Damit meine wissbegierigen Spaziergänge aufgrund eines fehlenden Ziels nicht irgendwann in absoluter Verwirrung oder gar ermüdender Monotonie münden, wurden diese Aspekte durch einen einfach Kniff direkt aus der Gleichung gestrichen. Die gesamte Landkarte ist nämlich in zahlreiche Sechseck-Segmente eingeteilt, die mit einer individuellen Aufgabe – beispielsweise das Besiegen vorgegebener Feinde, das Ausfindigmachen besonderer Schätze oder das Installieren einer Erkundungssonde – versehen sind. Erfülle ich diese erfolgreich, gilt das Gebiet als entdeckt, wodurch auch die Entdeckungsquote der aktuellen Zone gesteigert wird. Schraube ich diese mitsamt meiner offenen Augen stetig nach oben, erhalte ich einen neuen Schnellreisepunkt, kassiere ich hilfreiche Belohnungen und unterstütze die Menschheit zusätzlich tatkräftig beim Wiederaufbau.

Allein dieser Mechanismus wird 100%-Freunden Tränen in die Augen treiben, doch überhaupt hat sich Monolith Soft bei der Definitive Edition von Xenoblade Chronicles X redlich Mühe gegeben, dass Mira ausreichend verborgene Geheimnisse birgt, um allein mit engagiertem Herumlaufen zahlreiche Spielstunden voller Freude und Motivation zu garantieren. Gefühlt alle paar Sekunden begegne ich bisher unbekannten Feinden, stolpere über kostbare Schätze, betrete eine geheimnisvolle Höhle oder schalte einfach nur einen neuen Ort frei. Dadurch häufen sich die kleinen Erfolgsmomente, die in der Summe ein wahres Freudenfeuerwerk ergeben, dass mich konsequent von der Haupthandlung ablenken und stattdessen dazu animieren, weitere Stunden in blindes Herumlaufen zu investieren.

Ein vielschichtiger Anpassungstraum für taktische RPG-Freunde

RPG- und Videospielveteranen wissen: Wenn in einem Test vermehrt die Worte Feinde, Monster oder Kreaturen vorkommen, dann handelt es sich bei der freudigen Planetenerkundung nicht etwa um einen friedlichen Spaziergang, sondern mitunter auch mal um schlagkräftige Konfrontationen. Xenoblade Chronicles X: Definitive Edition stellt keine Ausnahme dar und zwingt meine Truppe regelmäßig dazu, zu den Waffen zu greifen. Im ersten Schritt fällt das Echtzeit-Kampfsystem ebenso wie die restlichen Serienteile enorm simpel aus und wird bereits durch einen einzelnen Knopfdruck aktiviert, woraufhin meine Helden vollautomatisch mit Standardangriffen um sich schlagen. Tatsächlich handelt es sich hierbei jedoch nur um den eindimensional anmutenden Einstieg, der anschließend zu einem vielschichtigen Unterfangen wird, in das man ebenfalls etliche Stunden investieren kann.

Führt der automatische Ablauf während des ausgedehnten Tutorial nämlich gerne noch zum Erfolg, muss ich spätestens bei der ersten Mission mitmischen, um das Schlachtfeld ohne schwerwiegende Verluste zu verlassen. Folglich bewege ich meinen Helden – oder optional auch ein anderes Mitglied meiner insgesamt vierköpfigen Truppe – frei um den anvisierten Feind herum und versuche, eine strategisch passende Position zu finden, um vernichtende oder auch unterstützende Spezialfähigkeiten vom Stapel zu lassen. Da vor einem erneuten Einsatz jedoch erst eine festgelegte Cooldown-Phase durchlaufen müssen, spielt auch das richtige Timing eine entscheidende Rolle. Feuere ich stupide mein gesamtes Repertoire in Richtung einer kolossalen Bestie, stehen mir anschließend für einige Zeit erstmal nur Schwert- oder Feuerwaffenangriffe zur Verfügung, die die gegnerische Lebensleiste nur langsam dezimieren. Und wer dann auch keine Heilfähigkeiten einsetzen kann, steht teils verheerenden Gegenschlägen schutzlos gegenüber.

Aufgrund fehlender Schwierigkeitsstufen und gezielt eingestreuter Herausforderungen ist es dann auch überhaupt keine Seltenheit, dass taktische Kalkulationen nach hinten losgehen und eine schmerzhafte Niederlage hingenommen werden muss. Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass ausreichend Möglichkeiten geboten werden, um die eigene Strategie zu überdenken und schnell zu optimieren. Neben dem typischen Sammeln von Erfahrungspunkten und dem daraus resultierenden Stufenanstieg sowie dem Auffinden neuer Waffen und Ausrüstungsgegenstände darf ich selbstverständlich auch die Zusammenstellung meiner Einheit sowie die Skill-Liste all meiner Mitglieder auf die aktuelle Situation anpassen. Grenzen gibt es gefühlt nicht, Upgrade-wütige Abenteurer dürfen sich also ordentlich austoben und merken schnell, dass bereits kleine Feinheiten zwischen Sieg und Niederlage entscheiden können.

Obwohl das Kampfsystem bereits an dieser Stelle einen zufriedenstellenden Umfang erreicht hat, fügt Monolith Soft noch die Klassen hinzu, die den taktischen Part meines Gehirn abermals zum Rauchen bringen. Starte ich anfangs nämlich noch als recht gradliniger Novize, eröffne ich mir ab dem Erreichen des 10. Rangs verschiedene Weiterentwicklungsmöglichkeiten, wobei diese mit Blick auf meinen persönlichen Stil ausgewählt werden sollten. Möchte ich mit einer Reihe an Buffs und Debuffs allerlei Statusveränderungen heraufbeschwören können? Oder mich doch lieber mit gestärkten Muskeln in ein heftiges Offensivmonster verwandeln? Lieber dann doch mit einem legendären Scharfschützengewehr aus der Ferne für Recht und Ordnung sorgen? Mit Gatling Gun und Schild könnte ich dann aber auch auf eine gesunde Mischung aus Angriff und Verteidigung setzen…

Xenoblade Chronicles X: Definitive Edition überschüttet mich mit einer wahren Lawine an Upgrade-Puzzleteilen, die ich nach einer ausgiebigen Überlegungs- und Ausprobierphase zu meinem absoluten Wunschmotiv zusammenlegen darf. Und wenn ich dann zur Waffe greife, monströsen Kreaturen ordentlich einheize, gelegentlich aufploppende Quick-Time-Events bravourös meistere und durch geschickte Positionswechsel förmlich unbesiegbar werde, wird ein unglaublicher Spielspaß entfesselt, dessen Wirkungskraft bis zum weit entfernten Abspann anhält und das Kampfsystem problemlos vor jeglichen Anflügen von Langeweile schützen kann. Überforderte RPG-Neueinsteiger dürfen derweil aufatmen: Auch ohne das Ausreizen all dieser Einstellungsmöglichkeiten lassen sich hartnäckige Standard- und Endgegner besiegen, das Abenteuer also auch ohne taktische Meisterleistungen bewältigen.

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Denn mit einem Mecha wird alles besser!

Fühlt ihr euch von der unglaublichen Freiheit und der offenen Spielwelt regelrecht erschlagen, nimmt euch Xenoblade Chronicles X auch mit der Definitive Edition natürlich gerne bei der Hand und spendiert euch zahlreiche rote Fäden, mit denen ihr einen klaren Fortschritt definieren und euch zielgerichtet in Richtung Abspann fortbewegen könnt. Neben den unverzichtbaren Handlungsmissionen dürft ihr euch auch wahlweise zahlreichen Neben- sowie auch Harmonie-Missionen widmen, mit denen ihr nicht nur der Bevölkerung von New Los Angeles unter die Arme greift, sondern auch mehr über eure Teammitglieder erfahrt und ihnen somit deutlich näherkommt.

Zwar durchbrechen all diese Missionen nur selten den altbekannten Genre-Standard, konzentrieren sich also oftmals auf das Abklappern eines vorgegebenen Gebiets, das Besiegen einer markierten Monsterherde oder das Einsammeln verschiedener Wunschobjekte, werden gelegentlich aber immerhin durch kleinere Zusatzgeschichten mit gewichtigem Inhalt vermengt, wodurch mein Einsatz nicht einfach zu einer lieblos hingeklatschten Beschäftigungstherapie verkommt. Und da ich mehrere Aufträge gleichzeitig annehmen darf, fülle ich meine Liste vor einer anstehenden Expedition kurzerhand bis zum Limit und verbinde freie Erkundung mit dem Arbeiten meiner Checkliste.

Dass solch eine beeindruckende Gesamtspielzeit (solltet ihr wirklich alles erleben und ausprobieren wollen, dürftet ihr die 100-Stunden-Marke problemlos knacken) trotz verschiedener Missionen, allerlei Sehenswürdigkeiten sowie eines vielschichtigen Kampfsystems irgendwann in einen tiefen Abgrund der Langeweile stürzen kann, dürfte gerade für das Team von Monolith Soft kein Geheimnis sein. Dementsprechend haben sie sich für dieses Abenteuer einen Kniff überlegt, der nach etlichen Stunden erneut einen ordentlich frischen Wind ins Geschehen bringt. Während euch nämlich bereits auf dem Cover der Videospielverpackung sowie in New Los Angeles selbst supercoole Mechs – sogenannte Skells – präsentiert werden, dürft ihr diese tatsächlich erst nach Beenden des sechsten Kapitels selbst steuern. Was anfangs noch wie eine fragwürdige Designentscheidung daherkommt, wird schnell zum weiteren Motivationsschub, baumelt die versprochene Skell-Lizenz doch fast schon wie die an einer Angelschnur befestigte Karotte vor meinen Augen. An Stillstand ist da nicht zu denken!

Und kaum habe ich Zugriff auf das Roboter-Upgrade erhalten, wird das bisher Erlebte tatsächlich nochmal grundlegend auf den Kopf gestellt. Anstatt die mechanische Bestie nämlich nur in Kämpfen einsetzen zu dürfen, dient sie mir auch als sensationelles Transportgefährt, mit dem ich lange Strecken noch schneller bewältige und sogar bisher unerreichbare Ebenen problemlos erforschen kann. Zusätzlich darf ich meine Ersparnisse dann auch noch für neue Skells ausgeben, brandneue Waffen ausrüsten oder kosmetische Verbesserungen vornehmen. Sollten euch die zur Verfügung stehenden Team- und Kampfanpassungen also nicht gereicht haben, wird ab dem siebten Kapitel eine weitere Schippe draufgelegt.

Kleine Verbesserungsschritte, gigantische Remaster-Auswirkungen

Bereits 2015 beeindruckte Xenoblade Chronicles X mit einem stattlichen Umfang, der ein frühzeitiges Verlassen des unbekannten Planeten Mira schier unmöglich machte. Und obwohl ich mir nach der Ankündigung der Definitive Edition einige Trailer angeschaut hatte, war ich mir bis zu Beginn meines Tests unsicher, ob Monolith Soft zehn Jahre später nun wirklich einen so bedeutenden Optimierungssprung hinlegen konnte, um ein vollwertiges Remaster zu rechtfertigen. Loyale Fans würden nun bereits lautstark argumentieren, dass bereits das Hinzufügen neuer Handlungsabschnitte, Helden sowie Skells ein Switch-Update verdienen – in der Praxis sind es allerdings nicht ausschließlich diese Elemente, die meine Liebe für den zweiten Teil (strenggenommen eher den spirituellen Nachfolger des Erstlings) der Xenoblade-Reihe neu entfacht hat.

Vielmehr ist es das Ausmerzen alter Fehler sowie das Hinzufügen dringend benötigter Funktionen, die das Gesamterlebnis und damit auch den Unterhaltungsfaktor um ein Vielfaches aufwerten. Beispielsweise werden die Fundorte benötigter Quest-Gegenstände und Materialien für den Waffenbau nun endlich komfortabel auf der Mini-Map angezeigt, während eine neue Autosave-Funktion sowie drei verfügbare Speicherslots dafür sorgen, dass kleinere Fehler nicht direkt mit einem schmerzhaften Fortschrittsverlust bestraft werden. Manchmal sind es die kleinen Freuden, die eine große RPG-Reise bedeutend angenehmer machen.

Für die perfekte Zusammenarbeit mit meinem Team erhalte ich ebenfalls einige wichtige Verbesserungen. Musste ich meine favorisierten Verbündeten vor einem Trip noch mühselig im verwinkelten New Los Angeles ausfindig machen, geht der Wechsel nun handlich über das Menü vonstatten. Und damit spontane Änderungswünsche oder Experimente bei der Zusammenstellung keinen langwierigen Rattenschwanz mit sich ziehen, lässt sich das Harmonie-Level nun spürbar schneller anheben. Ebenfalls willkommen: Da passive Helden nun ebenfalls Erfahrungspunkte kassieren, fällt der ermüdende Grind-Zwang nach einer Neurekrutierung weg. Eine Zeitersparnis, die zugleich das Nervenkostüm ungemein schont.

Kleinere Updates beim Kampfsystem dürfen selbstverständlich ebenfalls nicht fehlen. So darf ich in der Definitive Edition in die Stärkung meiner Fähigkeiten investierten Battle Points jederzeit wieder zurücknehmen, um einen alternativen Verbesserungspfad auszuprobieren. Dazu steht mir noch ein zusätzlicher Balken zur Verfügung, den ich für das Überbrücken eines aktuell laufenden Cooldowns einsetzen und einen gewünschten Spezialangriff somit noch früher aktivieren kann. Im Gegenzug wurde der Blade-Rank – letztlich ein weiterer Entwicklungszweig, der zum Annehmen und erfolgreichen Absolvieren bestimmter Missionen ebenfalls aufgelevelt werden musste – ersatzlos gestrichen. Einigen Fans dürfte das sauer aufstoßen, da mit dem Wegfall jedoch gleichzeitig einige störende Restriktionen verschwinden, handelt es sich auch hierbei um eine durchaus willkommene Entscheidung.

Eine lupenreine Remaster-Weste

In einem Gaming-Zeitalter der Remakes und Remaster ist es immer unglaublich kompliziert, einer Neuauflage eine Kaufempfehlung auszusprechen. Immerhin kommt es nicht selten vor, dass einige Publisher nicht etwa das für das Original verantwortliche Entwicklerteam, sondern ein bedeutend günstigeres Zusatzstudio an Bord holen, um hier und da einige optimierte Texturen einzufügen, einen 4K-Filter über das angestaubte Werk zu werfen und das Ganze mit einer flotten Tagline anschließend erneut auf den Markt zu werfen. Nach meiner überraschend ausufernden Testerfahrung mit der Definitive Edition von Xenoblade Chronicles X muss ich mich allerdings tief vor Nintendo und auch vor Monolith Soft verneigen. Denn selten viel es mir einfacher, einem Remaster einen eindeutigen Daumen nach oben zu verpassen.

Es lässt sich einfach nicht abstreiten, dass man der Switch-Neuauflage jederzeit anmerkt, dass es sich hierbei nicht etwa um den heimtückischen Griff nach mehr Kohle, sondern um die leidenschaftlich umgesetzte Auffrischung eines RPG-Meisterwerks handelt, dessen Originalfassung aufgrund Hardware-Limitationen sowie designtechnischer Fehlentscheidungen nicht das volle Potenzial ausschöpfen konnte. Zehn Jahre später hatte Monolith Soft nun die Chance, den Entwicklungsradierer anzusetzen und frühere Macken in fantastische Updates zu verwandeln. Umso erfreulicher, dass die Schwachstellen dann auch allesamt korrekt herausgefiltert und gelungen pulverisiert wurden.

Natürlich waren das alles Probleme, die beim damaligen Wii U-Release zweifelsfrei einige Nervenstränge drangsaliert haben, im Zusammenschluss mit einem epischen Abenteuer und stattlichem Umfang jedoch schnell im Gedankenhintergrund verschwanden und somit einfach akzeptiert wurden. Sich bei der Switch-Variante aber überhaupt nicht mit diesen Gedanken befassen zu müssen, sondern sich stattdessen über die Vielzahl an sinnvollen Verbesserungen freuen zu dürfen, hebt den Spielspaß auf ein noch höheres Niveau, lässt damit nicht nur Neulinge, sondern auch Kenner regelrecht frohlocken. Wer hier also nur einen visuellen Boost vermutet, darf die eigene Erwartungshaltung gerne großzügig nach oben schrauben.

Lange Rede, kurzer Sinn: Xenoblade Chronicles X: Definitive Edition beweist, dass man Remaster eventuell nicht immer direkt abstrafen, sondern sich zumindest mit offenem Auge um eine erste Analyse bemerken sollte. Sofern der Aufwertungssprung nämlich gerechtfertigt ist (von der Wii U zur Switch gibt es da meiner Meinung nach keine wirkliche Diskussion) und die richtigen Stellschrauben nachgezogen werden, avanciert solch ein Upgrade zu einem wahren Fan-Geschenk, das zugleich als kleine Renaissance für einen mittlerweile angestaubten Klassiker gesehen werden darf. Und da Monolith Soft all diese Punkte bravourös erfüllt hat, fällt das bereits in der Urfassung sagenhafte Sci-Fi-RPG nochmal beeindruckender aus, geht die epische Reise nun doch noch einfacher von der Hand. Und wer in seiner persönlichen Gaming-Vergangenheit auch nur ansatzweise mit dem Genre geliebäugelt hat, die Teilnahme an diesem sensationellen Trip auf den letzten Meter der Switch-Ära aber dennoch ablehnt, dem ist nun wirklich nicht mehr zu helfen.

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Fazit

Es ist vollbracht! Nun ist die gesamte Xenoblade Chronicles-Reihe kurz vor Anbruch einer neuen Konsolengeneration endlich komplett auf der Nintendo Switch spielbar! Und anstatt sich bei der Definitive Edition von Xenoblade Chronicles X zurückzulehnen und höchstens die Remaster-Standards abzuarbeiten, hat sich Entwicklerstudio Monolith Soft abermals ordentlich ins Zeug gelegt, um das enorm hohe Qualitätsniveau der anderen Serien-Ableger zu erreichen. Ein durchaus ambitioniertes Vorhaben, das erfreulicherweise nicht etwa zum finalen Ausrutscher, sondern zum krönenden Abschlusserfolg wird.

Voller Leidenschaft wurden all die großen, aber auch die kleinen Gameplay-Macken des Wii U-Originals ausgemacht und gnadenlos ausgemerzt, wodurch die ohnehin schon süchtig machende Planetenerkundung nun bedeutend packender, da um ein Vielfaches komfortabler ausfällt. Kombiniert mit weiteren Helden, neuen Handlungsabschnitten, einem visuellen Neuanstrich einem nach wie vor unglaublich vielschichtigem Kampfsystem sowie zahlreichen Anpassungsmöglichkeiten werden vor allem Neueinsteiger während der ersten Spielstunden regelrecht erschlagen. Zwar mag das eher nach einem gravierenden Negativpunkt klingen, allerdings muss man sich nicht unbedingt stundenlang mit all diesen Systemen auseinandersetzen, sondern darf auch einfach völlig frei und wissbegierig auf die offene Welt stürzen. Denn dank zugänglicher Gameplay-Mechaniken braucht man sich auf dem Weg in Richtung Abspann zu keinem Zeitpunkt vor Grind-Zwängen oder anderen Konsequenzen zu fürchten.

Nach all den bisherigen Entwicklungsleistungen aus dem Hause Monolith Soft war ich bereits zu Beginn meiner Testreise zuversichtlich, dass Enttäuschungen keinesfalls auf dem Unterhaltungsprogramm stehen würden. Dass die Definitive Edition von Xenoblade Chronicles X allerdings solch einen beeindrucken Sprung hinlegen und sich stellenweise wie eine völlig neue RPG-Erfahrung anfühlen würde, hätte ich nicht erwartet. Wer vor einem eventuellen Kauf der Switch 2 Anfang Juni also noch ein episches Abenteuer auf der alten Hardware erleben und sich bis zu (und wahrscheinlich auch mehr als) 100 Stunden einfach nur verlieren möchte, kommt an diesem Remaster keinesfalls vorbei. Und darf anschließend hoffen, dass Monolith Soft die nächste Konsolengeneration alsbald mit weiteren unvergleichlichen Erlebnissen beschenken wird.

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Dante

Redakteur

Artikel
315
Punkte
3.150

Bewertung

Handlung / Präsentation (9/10)
Grafik (9/10)
Sound (9/10)
Gameplay (9/10)
Umfang / Wiederspielwelt (10/10)

Gesamt

46/50

1,4

sehr gut

Kategorien

  1. Game Reviews
  2. V-Z

Tags

  • RPG
  • Xenoblade
  • Monolith Soft
  • Nintendo
  • Exklusiv
  • Getestet für Nintendo Switch
  • Xenoblade Chronicles
  • Sci-Fi

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